Bewerbung




    Abschließend würden wir gerne deine Meinung zu folgenden Fragen wissen:

    Wirtschaftpolitk:

    „Mehr privat, weniger Staat“, lautete seit den 1980ern vielerorts das politische Credo in der sogenannten Phase des Neoliberalismus, die mit Sparpolitik, Privatisierungen und dem Abbau von staatlichen Regulierungen einhergeht. Durch die COVID-19-Pandemie ist es aber in jüngster Zeit jedenfalls kurzfristig zu einem wirtschaftspolitischen Wandel gekommen. Statt der Sparpolitik gibt es jetzt massive staatliche Ausgaben, um einen Kollaps des Wirtschaftssystems zu vermeiden. Zudem hat sich in der Krise auch gezeigt, wie wichtig ein starker (Sozial-)Staat, gerade auch ein starkes öffentliches Gesundheitssystem, ist, um die Pandemie effektiv zu bekämpfen. Erleben wir deiner Meinung nach gerade eine sozial- und wirtschaftspolitische Trendwende oder werden wir nach dem Ende der Pandemie wieder zu einer neoliberalen Wirtschaftspolitik zurückkehren?
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    Klimapolitik

    Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wie es das Pariser Klimaabkommen fordert, müssten wir die weltweiten CO2-Emissionen bis 2030 jedes Jahr um 7,6 % senken. Danach sieht es derzeit aber nicht aus. Trotz eines kurzfristigen Rückgangs während des Lockdowns im Frühling 2020 sind etwa die CO2-Emissionen im Herbst 2020 im Vergleich zum Herbst 2019 wiederum gestiegen. Gleichzeitig gibt es in der EU und nach der Wahl Bidens auch in den USA Bemühungen, eine entsprechende Trendwende doch noch zu erreichen. Jedoch steht der Wachstumsimperativ, also die Zielsetzung, dass die Wirtschaft bzw. das BIP permanent wachsen soll, in einem Spannungsverhältnis zur Bekämpfung des Klimawandels. Glaubst du, wird es gelingen, die Ziele des Pariser Klimaabkommens bis 2030 zu erreichen? Und braucht es grundsätzlich eine Abkehr vom Wachstumsimperativ oder könnte das BIP weiter wachsen, während der materielle Ressourcenverbrauch schrumpft? (Begründe deine Antwort)
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    Demokratiepolitik

    Politik wird immer mehr als einheitliche Entscheidung von elitären Bünden von oben wahrgenommen. Dabei ist Demokratie ja die Herrschaft des Volkes. Trotz Gewaltenteilung und allgemeinem Wahlrecht fühlen sich viele ÖsterreicherInnen nicht gut von PolitikerInnen vertreten. Welche Weichen müssen deiner Meinung nach gestellt werden, damit das Vertrauen der Menschen in die Politik steigt und wie kann man Menschen, die in Österreich leben, stärker in den politischen Prozess einbinden?
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