11. Jahrgang: Wie sieht ein menschenwürdiges Leben 2030 aus?

Sozial ausgeglichen und nachhaltig –So stellen sich einige unserer WIPOLis ein menschenwürdiges Leben 2030 vor.

Beim Kennenlerntreffen hatten unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine erste Gelegenheit, sich phantasievoll mit unserem Jahrgangsmotto auseinanderzusetzen.

Unter diesem Motto ist der 11. Jahrgang der WIPOL Steiermark letzte Woche offiziell gestartet. Beim gemeinsamen Kennenlernen haben sich die neuen WIPOLis damit bereits phantasievoll auseinandergesetzt.

Wie sieht ein menschenwürdiges Leben 2020 aus? Das ist das Motto des 11. Jahrgangs der WIPOL Steiermark, der am Dienstag letzte Woche beim gemeinsamen Kennenlerntreffen nun endlich gestartet war. Mit den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen war es trotz der laufenden Corona-Krise möglich, dass sich die vierköpfige Jahrgangsleitung – Thomas Rosenzopf, Lilia Yang, Felix Kampus und Raffael Reithofer –, der WIPOL-Vorstand und das Gros der 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Grazer Kinderfreunde abends treffen konnte, worüber wir alle auch sehr dankbar sind. Denn auch im digitalen Zeitalter gilt weiterhin: persönlich kommuniziert es sich immer noch am besten.

Aber wie ticken unsere TeilnehmerInnen eigentlich politisch? Welche Themen halten sie für zukunftsweisend? Und was ist ihre Meinung zu unserem Jahrgangsthema? Unser Kennenlerntreffen hat den neuen WIPOLis hierfür gleiche eine erste Gelegenheit geboten, sich damit auseinander zu setzen. Wie eine Live-Umfrage zeigt halten unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer soziale Ungleichheit, den Klimawandel und die Migration in dieser Reihenfolge für die zukunftsrelevantesten Themen (8,5 – 7 Punkte). Deutlich abgeschlagen folgt mit 4,5 Punkten das uns derzeit so prägende Corona-Thema. Vielleicht, weil die Pandemie hoffentlich bald wieder vorüberzieht, während uns die drei anderen Themen wohl noch lange begleiten.

Mit Phantasie und Witz in den neuen Jahrgang gestartet

Bei unserer kleinen Umfrage zeigt sich, welche Themen unsere WIPOLis für Zukunft für wichtig halten und was sie sich von ihrem Jahrgang erwarten.

Nach einer einführenden Präsentation von Jahrgangsleitung und Vorstand hatten unsere Teilnehmer schließlich den Auftrag, ihre Ideen zu einem menschenwürdigen Leben 2030 in Kleingruppen zu diskutieren und daraus entweder einen Sketch oder ein Bild zu gestalten. Und tatsächlich haben unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der kurz bemessenen Zeit – nämlich bloß einer halben Stunde – sogleich ihr kreatives Potential bewiesen. Herausgekommen sind sechs witzige, phantasievolle und inhaltlich anregende Beiträge: von einer stilisierten Erdkugel, die eine die Luft verpestende Fabrik wegkickt bis hin zu einem humorvollen Sketch über Arbeitszeitverkürzung, der in den Raum stellt, dass wir 2030 vielleicht nicht mehr über die Viertagewoche, sondern über die Zweitagewoche? diskutieren. 

Wie sieht also ein menschenwürdiges Leben 2030 aus? Der 11. Jahrgang der WIPOL wird dieser Frage unter unterschiedlichen Gesichtspunkten wie Digitalisierung, sozialer Ungleichheit und der Corona-Krise nachgehen. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten sich vom neuen Jahrgang dabei vor allem gute Diskussionen, neue Blickwinkel, spannende Vorträge, zusätzliches Wissen und die Möglichkeit zur Vernetzung. Und wir als Jahrgangsleitung und Vorstand freuen uns schon sehr auf die beiden bevorstehenden Semester. 

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