Hands on Days 2018: Workshop Smart Cities

Die Hands on Days 2018 der WiPol in Kooperation mit der StV VWL starteten mit einem Thema, welches für das 21. Jahrhundert von außerordentlicher Bedeutung ist. Frau Mag. Barbara Hammerl vom StadtLABOR hielt einen Workshop zum Thema Smart Cities (SC) am Freitagnachmittag.

Längst ist bekannt, dass die zunehmende Urbanisierung der Weltbevölkerung neben dem Klimawandel und der Digitalisierung zu den globalen Megatrends. Smart Cities sind nun der Versuch auf diese Megatrends auf einer urbanen Ebene zu reagieren. Der Ansatz von Smart Cities umfasst einerseits Vermeidungs- und Anpassungsstrategien in Bezug auf den Klimawandel. Andererseits soll die Vernetzung der realen mit der digitalen Welt in einer Smart City eine lebenswerte urbane Zukunft für die Menschen schaffen.

Bei den genannten Schlagwörtern wird sofort klar, dass SC-Konzepte sorgfältig zu bewerten sind. Neben ihren hohen Absichten tragen Sie auch ein hohes Maß an Verantwortung und Risiko in sich. Aus diesem Grund widmeten sich die TeilnehmerInnen der Frage nach der Diskrepanz zwischen SC-Visionen und deren praktischer Umsetzung in SC-Projekten.

Zu Beginn des Workshops wurden den TeilnehmerInnen in einem Vortrag unterschiedliche Ansätze im Kontext internationaler SC-Projekte vorgestellt. Dabei war der Vortrag immer wieder mit interaktiven Elementen gespickt, in denen die TeilnehmerInnen selber tätig wurden und ihre Vorstellungen einer Smart City entwickelten. Schon allein die vielfältigen Auffassungen der Teilnehmer haben deutlich gemacht, wie vielschichtig ein SC-Projekt aufgebaut ist. Das wirft Fragen auf, ob ein Konzept allein all diese unterschiedlichen Vorstellungen von einer Smart City überhaupt ausreichend erfassen kann? Für die Umsetzung eines SC-Projektes ist diese Überlegung jedoch wesentlich.

Daher haben die TeilnehmerInnen in intensiven Gruppendiskussionen Mind Maps der wichtigsten Stakeholder und deren Rolle in einem SC-Projekt erarbeitet. Die Akteure reichen von den normalen Stadtentwicklungsbehörden, über die BürgerInnen bis hin zu multinationalen Konzernen, welche die Smart City als neues Geschäftsfeld für sich entdeckt haben.  Jeder dieser Akteurs-Gruppen verfolgt eigene Interessen bei der Umsetzung von SC-Projekten. Dies macht die Kommunikation zwischen den Stakeholdern und die Organisation dessen zu einem grundlegenden Element jedes SC-Konzeptes.

Was wirklich hinter einem SC-Konzept und seiner Umsetzungsrealität steht, wurde uns im letzten Teil des Workshops eindrücklich präsentiert. Die TeilnehmerInnen erhielten einen spannenden Einblick in die aktuellen und geplanten Grazer SC-Projekte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Vortragende Frau Mag. Barbara Hammerl für spannenden Workshop und den tollen Start in unser HoD-Wochenende!

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