Podiumsdiskussion: Föderalismus – soziale Verantwortung des Landes

Etwas, das die WiPol so einzigartig und spannend macht, ist sicherlich ihre Pluralität. In einem sicheren Umfeld möchten wir allen JahrgangsteilnehmerInnen verschiedene Meinungen und Standpunkte präsentieren, die wir dann gemeinsam kritisch hinterfragen und mit all unseren eigenen Ideen ergänzen. Daher durfte auch dieses Jahr keinesfalls ein Format fehlen, dass die Ansichten aller politischer Fraktionen zu einem bestimmten Themenblock zur Diskussion stellt.

In diesem Jahr hat die Wirtschaftspolitische Akademie Steiermark entschieden, sich mit dem Thema Föderalismus auseinanderzusetzen und auch zu hinterfragen, ob der derzeit ausgeübte österreichische Föderalismus noch Berechtigung besitzt. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf der Frage, wieweit die Länder soziale Verantwortung übernehmen bzw zu übernehmen haben und ob sie diesen Aufgaben zur Genüge nachkommen. Es wurden PolitikerInnen all jener Parteien eingeladen, die derzeit im Grazer Gemeinderat oder steirischen Landtag vertreten sind und die Freude war sehr groß, dass die WiPol trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle sowie Terminschwierigkeiten folgende PolitikerInnen auf der Karl-Franzens-Universität begrüßen durften:

Stefan Haberler (Gemeinderat ÖVP), Michaela Grubesa (Landtagsabgeordnete SPÖ), Christian Cramer (Landtagsabgeordneter FPÖ), Robert Krotzer (Stadtrat KPÖ) und Lukas Lerchner (NEOS).

Da eine gute Diskussion aber auch eine/n gute/n Moderator/in braucht, hat der Alumnus der WiPol Steiermark David Gulda diese Aufgabe übernommen und auch bravourös gemeistert. Er startete den Abend mit einer Abstimmung über das gerade gekippte Rauchverbot und führte dann mit Fragen über Steuerföderalismus, den steiermärkischen Beitrag zum Pariser Abkommen, ein Glyphosat-Verbot einzelner Bundesländer, eine allfällige Bildungsreform und Studiengebühren durch die nächsten Stunden.

Abschließend hatten unsere TeilnehmerInnen die Chance, jenen PolitikerInnen direkt alle Fragen zu stellen, die ihnen auf den Seelen brannten und taten dies auch zahlreich. So manches Thema wurde auch bei der anschließenden Weihnachtsfeier weiter diskutiert, zu der auch die WiPol Alumni der letzten Jahre stießen.

Ein großes DANKESCHÖN an alle PolitikerInnen die erschienen und sich mutig allen Fragen gestellt haben, auch wenn davon so manch eine/r ins Schwitzen kommen konnte!

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