von Matthias Salomon (9. Jahrgang)

Wer kennt das noch: Ihr kauft euch ein Handy oder ein anderes technisches Gerät und 2 Monate nach Ablauf der Garantie funktioniert es plötzlich nicht mehr richtig. 

Dieser Vorgang, der bekannterweise nicht zufällig passiert, sondern von den Herstellern der Produkte schon bei der Entwicklung eingeplant wird, um den permanenten Konsum und somit den Profit der Unternehmen zu erhöhen, wird geplante Obsoleszenz genannt, und ist in Anbetracht des fortlaufenden Überschreitens zahlreicher planetarer Grenzen exemplarisch für die Fehlentwicklungen unseres Wirtschaftssystems. Um aktuelle Probleme wie den Klimawandel zu lösen, wird es notwendig werden, solche Fehlentwicklungen zu beseitigen, und ressourcenschonendere und nachhaltigere Alternativen zu finden.

Die unter dem Überbegriff der Circular Economy zusammengefassten Wirtschaftsströmungen, sind genau solche Ansätze, die nach den Grundprinzipien Reduce, Reuse und Recycle ein Alternativkonzept bieten, und in ihrer Implementierung weitgehenden Änderungen zur Folge haben würden. Dabei beschränken sich die Ideen und Forderungen nicht nur auf Neuerungen im großen politischen Sinn, sondern auch damit, wie einzelne Firmen oder Personen ihr Verhalten ändern können (und müssen), um ein global nachhaltiges Wirtschaftssystem zu schaffen, und eine große Klimakatastrophe zu verhindern.

Die von der britischen Weltumseglerin Ellen MacArthur gegründete Ellen MacArthur foundation macht es sich seit 2010 zur Aufgabe, diesen Umschwung durch verschiedenste Initiativen zu forcieren, und arbeitet in diesem Zusammenhang mit zahlreichen Staaten, Universitäten und namenhaften Unternehmen zusammen. Auf ihrer Website lassen sich zu dem Thema zahlreiche interessant Beiträge und Studien finden.

Hier der Link:

https://www.ellenmacarthurfoundation.org/

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